LebensEntwicklungs- und Trauerumwandlungsmodell (LETUM©)

Das LebensEntwicklungs- und Trauerumwandlungsmodell (LETUM©) versteht die Trauer als eine der wichtigsten Ausstattungen des Menschen im Umgang mit Veränderungssituationen, insbesondere mit Verlusten, Trennungen, nicht gelebtem Leben und betrogener Kindheit.

Es geht davon aus, dass Trauer keine Krankheit ist. Sie ist vielmehr die Basis unserer emotionalen Ausstattung, die auf Entwicklung angelegt ist, um im Alltag Gefühlsorientierung zu finden. Das Hauptziel des Modells ist es, die Trauerfähigkeit als Lebensressource so weit zu entwickeln, dass die Auseinandersetzung mit dem „Werden und Vergehen“ gelingen kann.

Dies geschieht durch Umwandlungsprozesse in einer stützenden und schützenden Solidargemeinschaft. Durch kreativen Ausdruck, symbolische Handlungen, Struktur- und Orientierung gebende Rituale wird selbst erleb- und spürbar, dass aus vital gelebter Trauer Lebendigkeit gewonnen wird. Vermiedene und verdrängte Trauer führt hingegen zu Angst, Versteinerung, Erkaltung und zu unserer Volkskrankheit Nr. 1, der depressiven Verstimmung.

Durch die gelebte und ausgedrückte Trauer kommt es auch zur Entwicklung – meist brach liegender – menschlicher Potenziale: Der Aneignung emotionaler Kompetenz, der Stärkung und Entwicklung der Persönlichkeit und des „Willens-Empowerments“, der Förderung der Sinneswahrnehmung und des kreativen Ausdrucks. Sie dient der Gesundheitsprävention, vor allem bei Burnout-Phänomenen.

Das LETUM© wirkt somit präventiv, protektiv, performativ und integrativ.

Weitere Informationen sind in den Büchern und Publikationen von Dr. Jorgos Canacakis nachzulesen.